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Satzung 

§ 1 Name und Sitz des Vereins

 

(1) Der Verein führt den Namen „Deutscher Club für Chodenländerhunde“, in Abkürzung „DCCh“, im Folgenden „Verein“ genannt.

Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt nach der Eintragung  den Zusatz "e.V."

(2) Der Sitz des Vereins ist 53343 Wachtberg.

(3) Verein unterwirft sich der Satzung des VDH und seinen Ordnungen in der jeweils geltenden Fassung sowie den von der F.C.I. vorgeschriebenen Regelungen.

 

 § 2 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 3 Zweck des Vereins  

 

(1) Der Verein bezweckt

a)    die Reinzucht der Rasse Chodenländerhund in Deutschland nach den bei der Fédération Cynologique International (FCI) festgelegten Standards des Stammlandes zu unterstützen und zu überwachen,

b)    die Vermittlung von Informationen und Kenntnissen an die Mitglieder und weitere Kreise über die Zucht der Chodenländerhunde, deren Anschaffung, Erziehung, Haltung, Pflege, Ausbildung auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse, sportlich fairer Gesinnung und der Beachtung der Prinzipien des Tierschutzrechts,

c)    die Förderung der Kontakte zwischen Züchtern und Interessenten,

d)    die Unterstützung der Züchter durch Nachweis geeigneter Zuchttiere und durch Zuchtberatung durch geschulte Zuchtwarte,

e)    den fachlichen Austausch mit ausländischen Clubs der gleichen Rasse,

f)      die Bekämpfung jeder Form des kommerziellen Hundehandels. 

 

(2) Darüber hinaus vereinigt der DCCh Freunde, ordentliche Halter und Züchter von Chodenländerhunden, die es sich zur Aufgabe machen, für ein breiteres Verständnis der Geschichte, der kulturellen Bedeutung und des überlieferten Typs der Chodenländerhunde zu sorgen, das Leben mit Chodenländerhunden durch kundige und verantwortungsvolle Hundefreunde in artgerechter Haltung und bei Wertschätzung ihrer besonderen Merkmale anzuregen und die internationale Zusammenarbeit unter den Freunden der Chodenländerhunde zu pflegen und auszubauen. Als ordentlicher Halter und Züchter gilt, wer lediglich aus Gründen der Liebhaberei (Hobby) die Zucht und/oder die Ausbildung nach kynologischen Grundsätzen betreibt und fördert; dem steht die tierschutzrechtliche Verpflichtung zur Beantragung einer Genehmigung als Hundezüchter nicht entgegen.

 

(3) Der Vereinszweck wird insbesondere erreicht durch

a)    die Zusammenarbeit mit allen Organisationen, welche die allgemeinen Interessen der Kynologie oder die speziellen Belange der Chodenländerhunde fördern,

b)    die Erarbeitung von Zuchtbestimmungen zur Wahrung der CMKU gültigen Rassestandards mit Verhaltensprüfung und Formbewertung zur Förderung der Chodenländerhunde als Arbeitshund,

c)    die fachlich fundierte Zuchtberatung basierend auf anerkannten Grundsätzen aus Praxis, Lehre und Forschung unter Beachtung der Prinzipien des Tierschutzrechts,

d)    die fachliche Unterstützung der Züchter durch Beratung und Verbreitung der neusten Kenntnisse über  Vererbung, Fütterung und Haltung der Chodenländerhunde,

e)    die Ausbildung von Ausstellungs- und Wesensrichtern,

f)      die Förderung der sportlichen Ausbildung der Hunde,

g)    die Durchführung von clubinternen und CAC -Ausstellungen, von Leistungsprüfungen und anderen Wettkämpfen,

h)    die Festlegung und Überwachung der Einhaltung der Kör- und Zuchtordnung.

 

§ 4 Gemeinnützigkeit 

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

(4) Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins können in- und ausländische natürliche Personen werden, die Freunde der Rasse Chodenländerhunde sind.

(2) Der Antrag auf Mitgliedschaft ist schriftlich an den Vorstand des Vereins zu stellen. Der Vorstand entscheidet über einen Antrag auf Mitgliedschaft nach freiem Ermessen.

(3) Die Ablehnung eines Antrages auf Mitgliedschaft wird dem Betroffenen schriftlich mitgeteilt, sie bedarf keiner Begründung.

(4) Es besteht kein Anspruch auf Aufnahme in den Verein.

 

§ 6 Ausschluss von der Mitgliedschaft 

(1)  Von der Mitgliedschaft ausgeschlossen sind ausnahmslos

a)    Hundehändler und deren Angehörige sowie Personen, die mit einem Hundehändler in ehelicher, eheähnlicher oder Wohngemeinschaft leben.

b)    Personen, die wegen des Verstoßes gegen tierschutzrechtliche Bestimmungen zu einer Freiheits- oder Geldstrafe verurteilt worden sind  oder die eine Ordnungswidrigkeit  in diesem Zusammenhang begangen haben,

c)    Personen, denen das Halten von Tieren behördlicherseits untersagt wurde. 

(2)  Personen, von denen erst nach erfolgter Aufnahme in den Verein bekannt wird, dass sie entweder vor ihrem Beitritt oder danach zu dem ausgeschlossenen Personenkreis i.S.d. Absatzes 1 gehören, erlöscht die Mitgliedschaft unverzüglich durch Ausschluss aus dem Verein. 

 

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft 

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt, Ausschluss oder Auflösung des Vereins. Das Erlöschen der Mitgliedschaft führt automatisch zum Verlust aller von dem betroffenen Mitglied bekleideten Vereinsämter.

(2) Erlöschen der Mitgliedschaft durch Austritt

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand. Diese ist zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.

(3) Erlöschen der Mitgliedschaft durch Ausschluss

a)    Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es mit der Zahlung seines Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung unter Androhung des Ausschlusses die rückständigen Mitgliedsbeiträge nicht leistet.

b)    Ein Mitglied kann weiterhin durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft die Interessen und das Ansehen des Vereins schädigt.

Ein Ausschluss kann insbesondere erfolgen,

aa) bei schwerwiegenden Verstößen des Mitglieds gegen die Satzung des Vereins, gegen andere Regelungen des Vereins, die die Vereinstätigkeit zum Gegenstand haben oder gegen die Vereinsziele, insbesondere gegen die Grundsätze des Vereins über die Hundezucht,

bb) sofern das Mitglied die Interessen des Vereins oder dessen Ansehen in der Öffentlichkeit verletzt,

cc) sofern das Mitglied falsche Angaben zur Eintragung in das Zuchtbuch oder in andere vereinsamtliche Papieren macht, oder bei Täuschungen auf Zucht- oder Leistungsveranstaltungen sowie bei Täuschung bei dem Verkauf von Hunden, 

dd) bei unsportlichem oder unkameradschaftlichem Verhalten,

ee) sofern das Mitglied wegen einer Ordnungswidrigkeit wegen des Verstoßes gegen tierschutzrechtliche Bestimmungen belangt worden ist oder zu einer Freiheits- oder Geldstrafe wegen des Verstoßes gegen tierschutzrechtliche Bestimmungen verurteilt worden ist.

 

§ 8 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1)  Alle Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen des Vereins zu nutzen und an allen öffentlichen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

(2)  Alle Mitglieder ab dem vollendeten 18. Lebensjahr besitzen das aktive und das passive Wahlrecht.

(3)  Alle Mitglieder sind verpflichtet,

a)    die Bestrebungen des Vereins zu fördern, regelmäßig  ihre Mitgliedsbeiträge zu leisten und die in der Satzung und den anderen Regelungen des Vereins über die Vereinstätigkeit einzuhalten, insbesondere die Beschlüsse der Organe zu befolgen.

b)    vereinsinterne Vorgänge vertraulich zu behandeln und nicht gegenüber Dritten zu veröffentlichen oder zu verbreiten.

 

 

§ 9 Mitgliedsbeitrag  

(1)  Jedes Mitglied hat einen im Voraus fällig werdenden Mitgliedsbeitrag an den Verein zu entrichten. Der Mitgliedsbeitrag ist fällig spätestens am 31. Januar des jeweiligen Geschäftsjahres.

(2)  Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung des Vereins festgesetzt.

(3)  Bei Beendigung der Mitgliedschaft werden die für das laufende Geschäftsjahr entrichteten Mitgliedsbeiträge nicht zurück erstattet.

 

§ 10 Organe des Vereins 

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 11 Der Vorstand 

(1)  Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter sowie dem Schatzmeister.

(2)  Der Vorsitzende des Vorstandes vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

(3)  Der Vorstand ist verantwortlich für:

a)    die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins,

b)    die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,

c)    die Verwaltung des Vereinsvermögens,

d)    die Buchführung und die Erfüllung der steuerlichen Pflichten des Vereins gegenüber dem zuständigen Finanzamt,

e)    die Vorbereitung, Einberufung und Leitung der Mitgliederversammlung

f)      die Erarbeitung einer Geschäftsordnung für die Mitgliederversammlung, einer Beitragsordnung, einer Zuchtordnung sowie ggf. weiterer Regelungen über innere Angelegenheiten des Vereins.

(4)  Mitglieder des Vorstandes erhalten für ihre Tätigkeit weder eine Vergütung, noch eine Aufwandentschädigung.

 

§ 12 Bestellung des Vorstandes

(1) Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Mitglieder des Vorstandes können nur Mitglieder des Vereins sein; mit der Mitgliedschaft im Verein endet auch die Mitgliedschaft im Vorstand.

(2) Die Wiederwahl oder die vorzeitige Abberufung eines Mitglieds durch die Mitgliederversammlung ist zulässig. Ein Mitglied bleibt nach Ablauf der regulären Amtszeit bis zur Wahl seines Nachfolgers im Amt.

(3) Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem Vorstand aus, so sind die verbleibenden Mitglieder des Vorstands berechtigt, ein Mitglied des Vereins bis zur Wahl des Nachfolgers durch die Mitgliederversammlung in den Vorstand zu wählen.

(4) Der Vorstand kann bei Bedarf weitere Mitglieder in den Vorstand kooptieren, ohne dass es hierfür eines Beschlusses der Mitgliederversammlung bedarf. Das kooptierte Vorstandsmitglieder muss bei der nächsten Mitgliederversammlung, auf der Vorstandswahlen stattfinden, im Amt bestätigt werden. Andernfalls endet die Kooptierung dieses Vorstandsmitglieds automatisch. 

                                                                                                

§ 13 Beratung und Beschlussfassung des Vorstands

(1)  Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Die Sitzungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, einberufen. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung die seines Stellvertreters.

(2)  Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu protokollieren.

 

§ 14 Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist zuständig für die Entscheidungen in folgenden Angelegenheiten:

a)    Änderungen der Satzung,

b)    Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,

c)    Ernennung von Ehrenmitgliedern sowie der Ausschluss von Mitgliedern aus dem Verein,

d)    Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes,

e)    Entlastung des Vorstandes,

f)      Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

 

§ 15 Einberufung der Mitgliederversammlung

(1)  Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, ist vom Vorstand eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Einberufung erfolgt schriftlich unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen und unter Angabe der Tagesordnung.

(2)  Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Vereinsmitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Über Anträge zur Tagesordnung, die vom Vorstand nicht aufgenommen wurden oder die erstmals in der Mitgliederversammlung gestellt werden, entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder; dies gilt nicht für Anträge, die eine Änderung der Satzung, Änderungen der Mitgliedsbeiträge oder die Auflösung des Vereins zum Gegenstand haben.

(3)  Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt. Soweit die Umstände dies zulassen, ist eine Einladungsfrist von zwei Wochen einzuhalten und die Tagesordnung mit der Einladung bekannt zu geben.

 

§ 16 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

(1)  Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstands, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter geleitet.

(2)  Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel aller Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

(3)  Die Mitgliederversammlung beschließt mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder.

Beschlüsse über eine Änderung der Satzung oder über die Auflösung des Vereins bedürfen der Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder. Beschlüsse über die Änderung des Vereinszwecks bedürfen der Zustimmung aller Vereinsmitglieder.

(4)  Über den Ablauf der Mitgliederversammlung und die gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu fertigen.

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§ 17 Auflösung des Vereins, Beendigung aus anderen Gründen, Wegfall steuerbegünstigter Zwecke

(1)  Im Falle der Auflösung des Vereins sind der Vorsitzende des Vorstands und sein Stellvertreter gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

(2)  Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Wachtberg. Diese hat das an sie fallende Vermögen unmittelbar und ausschließlich für Tierschutz- Zwecke zu verwenden

(3)  Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn dem Verein die Rechtsfähigkeit entzogen wurde.

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